Mentoring-/Förderprogramme

Im Jahr 2016 hat der Vereinsvorstand einstimmig beschlossen, dass sowohl das KFIBS-Förderprogramm „Research Fellowship“ wie auch Jan Menzer (Berlin) als erster Research Fellow des KFIBS e. V. aktiv unterstützt werden sollen. Letzterer ist seit Januar 2017 u. a. in dieser Funktion im Verein tätig. Ziel ist es, weiteren Research Fellows ebenfalls eine solche Option im KFIBS-Rahmen zu sichern und damit zukünftig die Anreizstruktur für besonders förderungswürdige und sich um den Verein besonders verdient gemachte Mitglieder nochmals nachhaltig zu verbessern. Das „Research Fellowship“ ist ein Pilotprojekt des KFIBS e. V. und leistet einen Beitrag dazu, den Verein langfristig als Thinktank mit internationaler Kooperation bzw. internationalen Kooperationen zu etablieren. Beide Seiten, sprich das KFIBS e. V. und der jeweilige Research Fellow, gehen mit diesem Fellowship gleichermaßen Rechte und Pflichten ein. Es sollte nach Möglichkeit als „Kooperationsfellowship“ angelegt sein, etwa in Form einer Kooperation mit einem etablierten internationalen Thinktank oder einer international renommierten Universität. Der Research Fellow arbeitet üblicherweise an ein oder mehreren von ihm selbst gewählten Forschungsthemen mit dem Ziel der Veröffentlichung.

Zusätzlich soll der KFIBS-Vorstand – in enger Abstimmung mit der Projekt-/Fachbereichsleitung – in naher Zukunft über die Vergabe von „Junior-“ und „Senior-Fellowships“ entscheiden können, was noch in ein Zusatzprotokoll zur Geschäftsordnung des Vereins entsprechend aufzunehmen ist. Damit sollen ebenfalls Kolleginnen und Kollegen ausgezeichnet werden, die sich besonders hervorgetan oder verdient gemacht haben – im Sinne und zum Wohle des KFIBS e. V.

Geplant ist darüber hinaus ein umfassendes KFIBS-Mentoring-Programm speziell für Bachelor- und Masterstudierende, die bei ihren universitären Abschlussarbeiten durch ausgewählte ehrenamtliche Mentor(inn)en betreut werden sollen. Mentoring wird dabei als ein Prozess verstanden, der sowohl eine gezielte Nachwuchsförderung als auch eine individuelle Karriereentwicklung (im universitären oder zumindest wissenschaftsnahen Bereich) ermöglicht.