Forschungsstelle für Staatsverweigerung und subversiven Extremismus (FSTE)

Herzlich willkommen auf der FSTE-Seite!

Wir stellen uns im Folgenden vor:

Die Forschungsstelle für Staatsverweigerung und subversiven Extremismus (kurz: FSTE) ist eine in Wien ansässige wissenschaftliche Einrichtung, die sich der interdisziplinären Erforschung neuer Formen von politischer Radikalisierung und von extremistischen Ideologien widmet. Ihr besonderer Fokus liegt dabei auf den Phänomenen der Staatsverweigerung sowie auf unterschiedlichen Ausprägungen subversiver und extremistisch motivierter Aktivitäten, die sich gegen staatliche Institutionen, demokratische Ordnungssysteme und gesellschaftliche Grundprinzipien richten.

Die FSTE versteht sich als Plattform für wissenschaftliche Analyse, Vernetzung und Wissenstransfer. Ziel der Forschungsstelle ist es, aktuelle Entwicklungen im Bereich der staatsfeindlichen Ideologien und Bewegungen systematisch zu untersuchen, wissenschaftlich zu kontextualisieren und die daraus gewonnenen Erkenntnisse sowohl der Forschungsgemeinschaft als auch der interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dabei werden politikwissenschaftliche, soziologische, rechtswissenschaftliche und sicherheitspolitische Perspektiven miteinander verknüpft, um auf diese Weise ein möglichst umfassendes Verständnis dieser komplexen Phänomene zu ermöglichen.

Angesichts der gesellschaftlichen und politischen Dynamiken der Gegenwart gewinnen Formen der Staatsverweigerung und des subversiven Extremismus zunehmend an Bedeutung. Diese Strömungen zeichnen sich häufig durch heterogene ideologische Hintergründe, hybride Organisationsformen und durch eine starke Präsenz im digitalen Raum aus. Vor diesem Hintergrund sieht die FSTE ihre Aufgabe vor allem darin, diese Entwicklungen frühzeitig zu analysieren, Trends zu identifizieren und zur Versachlichung sowohl der öffentlichen als auch der wissenschaftlichen Debatte beizutragen.

Die Wiener Forschungsstelle ist beim Thinktank und Wissenschaftsforum Kölner Forum für Internationale Beziehungen und Sicherheitspolitik e. V.“ (kurz: KFIBS) mit Sitz in Brühl bei Köln angesiedelt und zugleich ein enger Kooperationspartner des KFIBS-Städteforums Wien. Sie arbeitet eng mit nationalen und internationalen Partnerinstitutionen zusammen. Durch Kooperationen mit Forschungseinrichtungen, Thinktanks und Fachnetzwerken soll ein kontinuierlicher Austausch von Expertise gewährleistet und die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit neuartigen Formen des Extremismus nachhaltig gestärkt werden.

Mit ihrer Arbeit möchte die FSTE einen substanziellen Beitrag zur Bündelung von nationaler Expertise leisten und eine solide wissenschaftliche Grundlage für ein besseres Verständnis von Staatsverweigerung und von subversivem Extremismus im 21. Jahrhundert schaffen.

Aktueller Hinweis:

  • Hier finden Sie die aktualisierte Fassung des FSTE-Handlungsleitfadens für den richtigen Umgang mit Staatsverweigerinnen und Staatsverweigern für Bedienstete österreichischer Behörden (2., überarbeitete und ergänzte Auflage – Stand: November 2025).

Achtung, erstmals eine umfangreiche Handreichung der FSTE für den österreichischen behördlichen Kontext!

Hier finden Sie einen FSTE-Leitfaden im PDF-Format zum kostenlosen Download mit konkreten Handlungsempfehlungen für den Umgang mit Staatsverweigerinnen und Staatsverweigern für österreichische Behörden und deren Mitarbeitende.

(Bildnachweis: P. Staniek)

Die neue Forschungsstelle für Staatsverweigerung und subversiven Extremismus (FSTE) nimmt ihre Arbeit auf!

Im Rahmen eines ersten offiziellen Treffens im 1. Bezirk in Wien am 28. Februar 2025 hat die neu gegründete FSTE nun offiziell ihre Forschungs- und Beratungstätigkeit aufgenommen. Ein ausführlicher Bericht findet sich unter folgendem Link: https://possard.at/forschungsstelle-fuer-staatsverweigerung-und-subversiven-extremismus-fste-nimmt-arbeit-auf/.

Wichtige Hinweise:

Das FSTE-Team im Überblick:

Ass.-Prof. Dr. Marlon Possard, Rechts- und Verwaltungswissenschaftler sowie Gründer und Leiter der Forschungsstelle FSTE, Wien

Martina Kollegger, BA, BA, Soziologin sowie Assistentin von Dr. Marlon Possard und Mitarbeiterin der Forschungsstelle FSTE, Wien

Univ.-Prof. Dr. Diana zu Hohenlohe, LL.M., Vizerektorin für Forschung, Universitätsprofessorin für Öffentliches Recht, Europarecht und Völkerrecht, Fakultät für Rechtswissenschaften, Sigmund Freund PrivatUniversität Wien

FH-Prof. Mag. Günter Horniak, Studiengangsleiter Bachelorstudium Public Management, Department „Verwaltung, Wirtschaft, Sicherheit, Politik“, Hochschule Campus Wien

Privatdozent Mag. Dr. Michael Staudigl, Institut für Philosophie, Universität Wien

Mag. Patricia Staniek, BBA, Profilerin und Verhaltensanalystin, Int. Consulting – Profiling & Criminology, Wien

Mag. (FH) Dr. Karl Testor, I.N.F. – Institut für Neurokognition und Führung sowie Theresianische Militärakademie, Wien

Mag. Ercan Nik Nafs, Projektleiter des Wiener Netzwerks Demokratiekultur und Prävention (WNED), Wiener Kinder- und Jugendhilfe, Magistratsabteilung 11, Stadt Wien

Mag. Barbara Gruber, PhD, Leiterin des Lehrganges und des Forschungsclusters „Counter-Terrorism, Prevention of Violent Extremism & Intelligence“, Universität für Weiterbildung Krems, Krems an der Donau

Obstlt Mag. (FH) Günther Eisengschirr, MBA, Führungskraft, Bundesministerium für Landesverteidigung, Wien

Maximilian Nussbaumer BSc, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Künstliche Intelligenz und Informatik, Technische Universität München

Dr. Astrid Bötticher, Habilitandin am Institut für Politikwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Mag. Mag. Andreas Rössler, MA, Jurist, Innsbruck und Linz

(Hinweis: Diese Liste wird laufend ergänzt.)

Publikationen und Interviews der Forschungsstelle FSTE: