Eliza Friederichs B.A., MA, Doktorandin

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eliza.friederichs@gmail.com

Kurzvita
Eliza Friederichs, geboren 1992 in Bergisch Gladbach (Nordrhein-Westfalen), studierte Nah-und Mitteloststudien sowie Arabisch an der Philipps-Universität Marburg, der Ain Shams University in Kairo und der University of Southern Denmark in Odense. An der Philipps-Universität Marburg wurde ihr im Jahr 2016 der akademische Grad „Bachelor of Arts (B.A.)“ in Orientwissenschaft (international) verliehen. Ihr Masterstudium schloss sie im Juli 2019 mit dem akademischen Grad „Master of Arts (MA)“ in Middle East Studies an der University of Southern Denmark ab. Zu Beginn ihres Masterstudiums in Dänemark im Herbst 2017 war Eliza Friederichs für die Dauer von acht Monaten als wissenschaftliche Hilfskraft für Professor Dr. Dietrich Jung am „Centre for Contemporary Middle East Studies“ tätig. Im Rahmen ihrer universitären Anstellung war sie am Lektorat und Korrektorat internationaler Publikationen beteiligt. In ihrer Masterarbeit setzte sie sich mit der Entstehung einer neuen Gender Order im Spannungsfeld von Nationalismus, Kolonialismus und Elitenwandel in der französischen Mandatszeit in Syrien auseinander, welche sie beim „Danish-German Middle East and Islamic Workshop 2020“ in Hamburg vom 7. bis 8. Februar, an dem sowohl Professorinnen und Professoren als auch Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler der Universitäten Hamburg, Kiel, Aarhus und Odense zugegen waren, präsentierte. Ab September 2018 war Eliza Friederichs als Praktikantin in der Forschungsabteilung „Mediterraner Raum und Naher und Mittlerer Osten“ für fünf Monate am Istituto Affari Internazionali (IAI) in Rom beschäftigt. Dort verfasste sie im Anschluss an eine internationale Konferenz an der American University of Beirut den abschließenden Konferenzbericht mit dem Titel „The Middle East: Thinking About and Beyond Security and Stability“, der in IAI Documenti im März 2019 erschien. Die Autorin hat darin die Inhalte der Konferenz zusammengefasst, in der sich kritisch mit der Sicherheitspolitik in Nordafrika und Westasien aus einer Bottom-up-Perspektive heraus auseinandergesetzt wurde. Seit November 2020 promoviert Eliza Friederichs bei Professor Dr. Stephan Stetter (Professur für Internationale Politik und Konfliktforschung) an der Universität der Bundeswehr München. Ihre Dissertation trägt den Arbeitstitel „Framing the Evolution of Syrian Nationalism as a Pattern of World Culture: The Impact of World Society on State-Building Processes“.

Forschungsschwerpunkte und Forschungsinteressen

▪ Die Evolution von nationalistischen Ideologien und Bewegungen in Syrien im späten 19. Jahrhundert
▪ Historische Soziologie in den Internationalen Beziehungen (IB)
▪ Theorien der Weltgesellschaft
Gender History
▪ Fragen zu Islam und Moderne
▪ Islam in Europa

Ämter und Funktionen

▪ Mitglied und Autorin der KFIBS-Forschungsgruppe „IB-Theorien und Außenpolitikforschung“

Mitgliedschaften

▪ Kölner Forum für Internationale Beziehungen und Sicherheitspolitik e. V. (KFIBS)

Neueste Veröffentlichungen

▪ Friederichs, Eliza, Perspektivenwechsel für die Historische Soziologie in den Internationalen Beziehungen. Analyse der Entstehung staatlicher Strukturen in Syrien während der französischen Mandatszeit unter besonderer Berücksichtigung der Mesoebene, in: Preisendörfer, Jann (Hrsg.), Politikwissenschaftliche Theorien als Erklärung der Empirie. Eine Standortbestimmung für Theorien der Internationalen Beziehungen und der Außenpolitikanalyse (Reihe: Studienreihe der Forschungsgruppen des Kölner Forums für Internationale Beziehungen und Sicherheitspolitik e. V. [KFIBS], Bd. 2), Baden-Baden 2021, S. 173-195. Abrufbar unter: https://www.tectum-shop.de/titel/politikwissenschaftliche-theorien-als-erklaerung-der-empirie-id-88960/.
▪ Friederichs, Eliza, The Middle East: Thinking About and Beyond Security and Stability. In: Documenti IAI 19 | 06 – March 2019, pp. 1-28. Abrufbar unter: https://www.iai.it/sites/default/files/iai1906.pdf.