Nina Wüstemann B. A., M. A., Doktorandin

E-Mail-Adressen
n.wuestemann@ipw.uni-hannover.de
nina.wuestemann@kfibs.org

URL
https://www.ipw.uni-hannover.de/wuestemann0.html

Kurzvita
Nina Wüstemann, geboren 1988 in Hameln (Niedersachsen), begann nach dem Abitur ihre Offizierslaufbahn im 2./OA-Bataillon Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz) und studierte anschließend Politikwissenschaft und Anglistik an der Leibniz Universität Hannover (LUH), wo sie 2013 den akademischen Grad „Bachelor of Arts (B. A.)“ mit einer Abschlussarbeit zum Thema „Papiertiger oder Leitfaden? Die Implementierung der UN-Resolution 1325 durch die Bundeswehr“ erwarb. Ab 2012 studierte sie Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Internationale Beziehungen an der LUH sowie an der Radboud University in Nijmegen (Niederlande), wo sie 2014 den akademischen Grad „Master of Arts (M. A.)“ mit einer Abschlussarbeit zum Thema „Mainstreaming Gender im Politikfeld Sicherheit: Die Implementierung der UN-Resolution 1325 durch die NATO“ erlangte. Bevor sie im März 2017 ihre Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich „Internationale Beziehungen“ des Instituts für Politikwissenschaft an der LUH bei Frau Prof. Dr. Christiane Lemke antrat, arbeitete Nina Wüstemann im Projekt „Promoters of Gender Mainstreaming? International Organizations and UNSCR 1325“ (Verantwortliche: PD Dr. Jutta Joachim, Jun.-Prof. Dr. Andrea Kathrin Schneiker und Dr. Anne Jenichen, LUH) und in einem internationalen Forschungsprojekt der NATO mit dem Titel „UNSCR 1325 Reload“ an der Universidad Rey Juan Carlos (Madrid, Spanien) in Kooperation mit der „Australian Human Rights Commission“ und dem „NATO – Science for Peace and Security Programme“ sowie ferner als ERASMUS-Koordinatorin und Lehrbeauftragte am Institut für Politikwissenschaft der LUH. Ihr Promotionsprojekt mit dem Arbeitstitel „Norms and International Organizations: The Case of NATO“ wird von Jun.-Prof. Dr. Andrea Kathrin Schneiker (inzwischen Universität Siegen) und Prof. Dr. Christiane Lemke betreut und untersucht die institutionellen Mechanismen innerhalb der NATO zur Umsetzung internationaler Normen – im konkreten Fall: der Gender-Mainstreaming-Norm.

Forschungsschwerpunkte und Forschungsinteressen

▪ Internationale Organisationen (NATO u. a.)
▪ Normen in den Internationalen Beziehungen (IB)
▪ Sicherheits- und Verteidigungspolitik
▪ Militärpolitik
Gender und Sicherheit („Women, Peace and Security“-Agenda)

Ämter und Funktionen

▪ Sprecherin der Forschungsgruppe „Sicherheitspolitik/Sicherheitsforschung“ des Kölner Forums für Internationale Beziehungen und Sicherheitspolitik e. V. (KFIBS)

Mitgliedschaften

▪ Kölner Forum für Internationale Beziehungen und Sicherheitspolitik e. V. (KFIBS)

Vorträge und Präsentationen (Auswahl)

▪ 11/18: „Women, Peace and Security Organizations?! Gender Norms and NATO“, Workshop „Researching International Organizations Empirically“, Justus-Liebig-Universität Gießen
▪ 10/18: „Gendered European Security?! Die NATO auf dem Weg zu einer feministischen Sicherheitspolitik?“, 2. KFIBS-AIES-Nachwuchstagung zum Thema „Erst ‚Sicherheits- und Verteidigungsunion‘, dann ‚europäische Armee‘? Wissenschaftliche und praxisorientierte Beiträge zur Zukunft der europäischen Verteidigung“, Bonn
▪ 11/17: „Women, Peace and Security Organizations: Gender Norms and NATO“, International Workshop “Prevent, Protect, Participate! Women’s Roles in Peace and Security”, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
▪ 10/17: „Women, Peace and Security: A Limited Gendered Approach to International Security?“, International Workshop “Gender, Women and International Security”, Queen’s University, Bader International Study Centre, East Sussex (UK)
▪ 9/17: „Das Sicherheitskonzept der NATO: Gender-Mainstreaming-Strategien im ISAF-Einsatz“, KED-Infoabend, Hannover