Luca Klein B.A., M.A.

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Kurzvita
Luca Klein, geboren 2000 in Regensburg (Bayern), hat im Jahr 2026 den Masterstudiengang „Demokratiewissenschaft“ mit einem besonderen Regionalfokus auf Südafrika und der Afrikanischen Union (AU) sowie mit einem thematischen Schwerpunkt auf Internationale Beziehungen (IB), demokratische Konsolidierungsprozesse sowie Demokratie- und Autokratiemessung an der Universität Regensburg abgeschlossen. In seiner Masterarbeit befasste er sich mit demokratischer Konsolidierung in ethnisch heterogenen Staaten am Beispiel von Südafrika. Zuvor hatte Herr Klein im Zuge der Anfertigung seiner Bachelorarbeit im Jahr 2023 das südafrikanische Nuklearwaffenprogramm und die damit einhergehenden Beweggründe, ein solches sowohl aufzubauen als auch wieder zu zerstören, analysiert. Auch den Bachelorstudiengang „Politikwissenschaft“ mit dem Bachelorfach Politikwissenschaft und mit den Nebenfächern Volkswirtschaftslehre und Geschichte hatte er an der Universität Regensburg absolviert. Zu den weiteren akademischen Arbeiten im Zuge des Bachelorstudienganges „Politikwissenschaft“ wie auch des sich daran anschließenden Masterstudienganges „Demokratiewissenschaft“ zählen u. a. eine sozialkonstruktivistische Analyse der außenpolitischen Identität der AU im Spiegel des ausbleibenden Systemkonflikts zwischen Demokratie und Autokratie in Afrika, eine explorative Auswertung ethnischer Targeting-Strategien im südafrikanischen Social-Media-Wahlkampf 2024 sowie eine Studie zu den Beweggründen afrikanischer Staaten, eine stärkere Kooperation mit China einzugehen. Praxisnahe Erfahrungen konnten seinerseits durch die Teilnahme an der Summer School 2022 in Washington, D.C., konkret an dem „Washington Summer Symposium on U.S. Foreign Policy“, und durch die Teilnahme an einem Feldforschungsprojekt zur Analyse von Nichtwählertypen bei der Landtagswahl 2023 in Bayern gesammelt werden. Während des Masterstudiums von Luca Klein folgten Praktika in der Afrika-Abteilung von Amnesty International (AI), im Referat „Afrika“ der Friedrich-Ebert-Stiftung e. V. (FES) in Berlin und an der Akademie für Politische Bildung in Tutzing im Landkreis Starnberg in Oberbayern. Der letztgenannte Aufenthalt erlaubte es ihm, bereits zwei Artikel im „Akademie-Report“ des Jahrgangs 2024 der zuvor erwähnten Einrichtung der politischen Bildung zu veröffentlichen. Dabei handelt es sich um einen Beitrag zu Südafrikas demokratischer Konsolidierung und um einen Kommentar zur deutschen Rolle im Rahmen der Militäreinsätze im Sahel. Durch seine Mitgliedschaft in der Hochschulgruppe für Außen- und Sicherheitspolitik Regensburg, die Teil des Bundesverbandes Sicherheitspolitik an Hochschulen (BSH) ist, war es ihm weiterhin möglich, in der April-Ausgabe 2026 des Magazins für Sicherheitspolitik „LOYAL“ zur südafrikanischen Außenpolitik im Spiegel des G20-Gipfels zu publizieren. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt für ihn ist die Vertiefung seiner Sprachkenntnisse in „isiZulu“ und in „isiXhosa“, was einerseits den Regionalfokus auf das südliche Afrika schärft, andererseits aber auch als Vorbereitung eines geplanten Auslandsaufenthaltes im Herbst 2026 in Südafrika und in Botswana zu betrachten ist, der im Zuge des Zusatzstudiums „afriZert“ am Institut für Afrikastudien (IAS) der Universität Bayreuth im FES-Büro in Gaborone zu absolvieren ist. Derzeit befindet sich Herr Klein nach Abschluss seines Masterstudiums in Elternzeit, arbeitet aber freiberuflich für das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH mit Sitz in Bonn als Interviewer, hält Vorträge in der Erwachsenenbildung und führt Workshops an Schulen in der Kinderbildung durch. Von Oktober 2025 bis März 2026 hatte er außerdem eine Stelle als wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Vergleichende Politikwissenschaft (Schwerpunkt: Mittel- und Osteuropa) der Universität Regensburg inne, wo er gerade an einem Konzept für seine geplante Promotion arbeitet.

Forschungsschwerpunkte und Forschungsinteressen

▪ Demokratische Konsolidierung in ethnisch heterogenen Staaten
▪ Die AU und ihre Friedens- und Sicherheitsarchitektur
▪ Die Rolle von (ethnischer) Identitätsbildung in den internationalen Beziehungen und im demokratischen Wettbewerb
▪ Südafrikas Geschichte, Politik, Wirtschaft, außenpolitische Rolle und demokratische Herausforderungen
▪ Konfliktherde und Lösungsansätze im Kontext der African Peace and Security Architecture (APSA): Demokratische Bundesrepublik Äthiopien und Demokratische Republik Kongo

Ämter und Funktionen (im KFIBS-Rahmen)

▪ Mitglied und Autor der KFIBS-Forschungsgruppe „Afrika“

Mitgliedschaften

▪ Kölner Forum für Internationale Beziehungen und Sicherheitspolitik e. V. (KFIBS), Brühl (Rheinland)
▪ Vereinigung für Afrikawissenschaften in Deutschland e. V. (VAD), Hamburg
▪ BSH-Hochschulgruppe für Außen- und Sicherheitspolitik Regensburg