Jan Grabek, BA, M.A., Doktorand

E-Mail-Adressen
grabek@uni-landau.de
jan.grabek@kfibs.org

URL
https://www.uni-koblenz-landau.de/de/friedensakademie/team/jan-grabek/jan-grabek

Kurzvita
Jan Grabek, geboren 1987 in Dresden, studierte zunächst von 2008 bis 2011 Kommunikationswissenschaft und Fotojournalismus an der University of Warsaw, Polen. In diesem Zeitraum führte er im Irak, in Syrien und in polnischen Flüchtlingslagern mehrere Projekte durch. So wurde seine Arbeit u. a. in der Nationalgalerie Polens ausgestellt und mit einem Menschenrechtspreis des Kulturzentrums in Auschwitz ausgezeichnet. Nach seinem Abschluss arbeitete Jan Grabek in Ostafrika, wo er in Krisenregionen luftgestützte humanitäre Einsätze koordinierte. Anschließend war er für ein deutsches Unternehmen in der Geschäftsanbahnung in nahöstlichen Rohstoff- und Sicherheitsindustrien tätig und arbeitete schlussendlich als „Regionalleiter Ostafrika“ für einen deutschen Luftfahrt-Dienstleister des Roten Kreuzes und von Médecins Sans Frontières (MSF)/Ärzte ohne Grenzen e. V. im Südsudan. Gleichzeitig war Herr Grabek zuständig für die Geschäftsentwicklung des Unternehmens auf dem afrikanischen Kontinent. Im Jahr 2015 entschied sich Jan Grabek für die Aufnahme eines Masterstudiums der Friedens- und Konfliktforschung an der Philipps-Universität Marburg. Für das zweite Jahr erhielt er das sogenannte Deutschlandstipendium sowie ein Stipendium für die International Summer School des Zentrums für Konfliktforschung (ZfK) und des Centrums für Nah- und Mittelost-Studien (CNMS) der Philipps-Universität Marburg. Im Anschluss an seinen Masterabschluss im Wintersemester 2017/18 erhielt Herr Grabek ein Promotionsstipendium der Gerda Henkel Stiftung und der Friedensakademie Rheinland-Pfalz. Seitdem forscht er im Rahmen des Projekts „Transforming Conflict-Economies: Natural Resource Sector Reform and Human Security“ (Laufzeit: 2018-2020) am Beispiel des liberianischen Waldsektors. Für seine Feldforschung verbringt Jan Grabek ab November 2018 insgesamt sechs Monate in Liberia und arbeitet in dieser Zeit an mehreren an das Forschungsprojekt angelehnten Publikationsprojekten.

Forschungsschwerpunkte und Forschungsinteressen

Critical Peacebuilding und Statebuilding-Praxis
Structural Development, System- und Landwechselwissenschaft
▪ Subsahara-Afrika in der globalen politischen und ökonomischen Ordnung
▪ Afrikanische Forstwirtschaft, Holzwirtschaft und Agrarökonomie

Ämter und Funktionen

▪ Mitglied und Autor der KFIBS-Forschungsgruppe „Afrika“

Mitgliedschaften

▪ Environmental Peacebuilding Association, Gründungsmitglied
▪ Kölner Forum für Internationale Beziehungen und Sicherheitspolitik e. V. (KFIBS), Mitglied