Dr. phil. Nina Müller

E-Mail-Adressen
nina.mueller@kfibs.org
nina.mueller@hsfk.de

URL
https://www.hsfk.de/team/mitarbeiter/nina-mueller

Kurzvita
Dr. Nina Müller studierte Historische Ethnologie, Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie und Romanistik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie an der Universität Wien. Während ihres Studiums arbeitete sie als studentische Hilfskraft im Fotoarchiv des Frobenius-Instituts für kulturanthropologische Forschung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und war kuratorische Assistentin der Ausstellung „Nigeria 100 Years Ago: Through the Eyes of Leo Frobenius and His Expedition Team“. Im Anschluss an ihr Magisterstudium war Nina Müller von 2012 bis 2018 als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) mit Sitz in Frankfurt am Main tätig. Im Jahr 2018 wurde sie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main promoviert (Abschluss: Dr. phil.). Seit Juni 2018 ist Dr. Nina Müller assoziierte HSFK-Forscherin. Von 2018 bis 2021 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Deutschen Hochschule der Polizei im Fachgebiet „Kriminologie und interdisziplinäre Kriminalprävention“ im BMBF-Projekt „MIGRATE: Migration und Polizei – Auswirkungen der Zuwanderung auf die Organisation und Diversität der deutschen Polizei“.

Forschungsschwerpunkte und Forschungsinteressen

▪ Sicherheitskonflikte, Sicherheitskonzepte und Sicherheitsakteure in Nigeria
▪ Nigerias Sicherheitsarchitektur und Polizeireform
▪ Politische Globalisierung und ihre kulturelle Dynamik
▪ Initiativen zur Reformierung des Sicherheitssektors (SSR) mithilfe von global zirkulierenden Normen
▪ Auswirkungen der Zuwanderung auf die Organisation und Diversität der deutschen Polizei
▪ Bürger-Polizei-Interaktionen in Deutschland

Ämter und Funktionen (im KFIBS-Rahmen)

▪ Koordinatorin für internationale Angelegenheiten des KFIBS e. V.

Mitgliedschaften

▪ Kölner Forum für Internationale Beziehungen und Sicherheitspolitik e. V. (KFIBS)
▪ Deutsche Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie e. V. (DGSKA)
▪ Frobenius-Gesellschaft e. V. (zuvor: „Deutsche Gesellschaft für Kulturmorphologie“)

Neueste Veröffentlichungen

▪ Ajala, Aderemi Suleiman/Müller, Nina, Facetten der Unsicherheit. Nigerias Herausforderungen auf dem Weg zum Frieden, in: Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ), 71. Jahrgang, 32-33/2021, 9. August 2021, S. 8-14, online abrufbar unter: https://www.bpb.de/apuz/nigeria-2021/337809/nigerias-herausforderungen-auf-dem-weg-zum-frieden.
▪ Graevskaia, Alexandra u. a., Polizei und Migration. Jenseits von Rekrutierung und Weiterbildung, IAQ-Report 2021-04 (Aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Institut Arbeit und Qualifikation, Fakultät für Gesellschaftswissenschaften, Universität Duisburg-Essen), S. 2-16, online abrufbar unter: https://duepublico2.uni-due.de/servlets/MCRFileNodeServlet/duepublico_derivate_00073974/IAQ_Report_2021_04.pdf.
▪ Müller, Nina, Policing in Nigeria. Sicherheit im Spannungsfeld von globalen Reformkonzepten und lokalen Praktiken (Reihe: „Studien des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung“), Springer VS: Wiesbaden 2020, 323 S., nähere Informationen unter: https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-32246-5.
▪ Müller, Nina, Nigeria’s Police Work between International Reform Ideas and National Security Arrangements, PRIF Working Paper No. 48, Juni 2020, 24 S., online abrufbar unter: https://www.hsfk.de/fileadmin/HSFK/hsfk_publikationen/PRIF_WP_48.pdf.
▪ Nowak, Sabine/Müller, Nina, Bürger-Polizei-Beziehungen in ethnisch divers strukturierten Stadtvierteln, in: Groß, Hermann/Schmidt, Peter (Hrsg.), Empirische Polizeiforschung XXIII. Polizei und Migration (Reihe: „Schriften zur Empirischen Polizeiforschung“, Bd. 26), Verlag für Polizeiwissenschaft: Frankfurt/M. 2020, S. 288-291.

Vorträge und Präsentationen (Auswahl)

▪ „Citizen-Police Interactions in Multi-Ethnic Parts of the City“, Workshop: „Police-Translations – The Construction of Cultural Difference in European Police Work“, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 12.02.-15.02.2020
▪ „Politische, wirtschaftliche und menschenrechtliche Dimensionen der aktuellen Situation in Nigeria“, auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz und des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), 21. Ebernburger Gespräche zum Asylrecht: „Bleiben oder gehen? Flüchtlinge im Spannungsfeld verschärfter gesetzlicher Regelungen und verbliebener Humanität“, Bad Münster am Stein-Ebernburg, 10.09.-11.09.2019
▪ „Policing in Nigeria. Entwicklungspolitische Interventionen, lokale Praktiken und Transformationen der Sicherheitsarchitektur“, Afrika-Kolloquium, Institut für Ethnologie, Goethe-Universität Frankfurt am Main, 25.10.2018