Caroline Spanaus, BSc, MID, Doktorandin

E-Mail-Adressen
Caroline.Spanaus@ruhr-uni-bochum.de
caroline.spanaus@kfibs.org

Kurzvita
Caroline Spanaus, geboren 1994 in Nordrhein-Westfalen und aufgewachsen in Johannesburg (Südafrika), hat zunächst den interdisziplinären Bachelorstudiengang „Politics, Psychology, Law and Economics (PPLE)“ an der University of Amsterdam (Niederlande) von 2014-2017 absolviert. Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit setzte sie sich mit Legitimationsmechanismen der NATO-Interventionen in Afghanistan und Libyen auseinander und forschte in Schanghai (China) zu internationaler Diplomatie. Im Jahr 2017 begann Frau Spanaus den Masterstudiengang „International Development“ am Institut Barcelona d’Estudis Internacionals (IBEI) in Barcelona (Spanien). Während ihres Masterstudiums verbrachte sie ein Auslandssemester an der American University in Kairo (Ägypten). Dort forschte sie zu sozialer Nachhaltigkeit und fertigte für das Start-up El Nafeza eine Nachhaltigkeitsstrategie an. Ihre Regionalexpertise konzentriert sich auf Subsahara-Afrika, wo sie bereits einige Arbeitsaufenthalte verbracht hat. An der Deutschen Botschaft Pretoria (Südafrika) war Caroline Spanaus in die Menschenrechtsberichterstattung über Südafrika, Lesotho und Eswatini involviert und beobachtete Arbeitsrechte sowie Südafrikas besonders stark ausgeprägte Gewerkschaftslandschaft. Bei der Nichtregierungsorganisation „Street Children Empowerment Foundation“ in Accra (Ghana) betätigte sie sich in Microfinance-Projekten zur wirtschaftlichen Stärkung von Müttern. Bei der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh (Deutschland) half sie dabei, den „Transformation Index BTI 2020“, eine international genutzte Messgröße zu den wirtschaftlichen, politischen und Governance-Zuständen von Entwicklungs- und Transformationsländern, anzufertigen. Zuletzt war Frau Spanaus bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH in Addis Abeba (Äthiopien) in der Implementierung eines Projektes zur besseren Berufsbildung in der neu aufgebauten Textilindustrie des Landes tätig. Derzeit promoviert sie am Institut für Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik (IEE) der Ruhr-Universität Bochum im Bereich der Menschenrechte.

Forschungsschwerpunkte und Forschungsinteressen

▪ Regionalfokus: Subsahara-Afrika
▪ Menschenrechte und nachhaltige Wirtschaftsentwicklung
▪ Internationale Entwicklung
▪ Friedens- und Konfliktforschung und deren Lösungsansätze zu einer friedlichen Weltordnung
▪ Spezielle Forschungsinteressen: Diffusion von globalen und nationalen Normen, „women’s economic empowerment“, Zusammenarbeit von privaten und öffentlichen Akteuren zur Problembewältigung und Development-Security Nexus

Ämter und Funktionen

▪ Mitglied und Autorin der KFIBS-Forschungsgruppe „Friedens- und Konfliktforschung“

Mitgliedschaften

▪ Kölner Forum für Internationale Beziehungen und Sicherheitspolitik e. V. (KFIBS)