Nicolas Verbeek B.A., Master-Student

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nicolas.verbeek@kfibs.org
nicolasverbeek@t-online.de

Kurzvita
Nicolas Verbeek, geboren 1997 in Los Angeles, Kalifornien (USA), studierte den Bachelorstudiengang „Politik und Gesellschaft“ sowie ferner Medienwissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Dort erlangte er im Sommer 2019 den akademischen Grad „Bachelor of Arts (B.A.)“. Sein besonderes Forschungsinteresse gilt den Theorien internationaler Beziehungen. Weitere Interessenschwerpunkte sind die Rolle von Informationen und Macht in den Theorien internationaler Beziehungen, Strategien in internationalen Verhandlungen, Konfliktmediation sowie Global Governance. Anlässlich eines Auslandsaufenthaltes an der Charles University in Prag beschäftigte sich Nicolas Verbeek intensiv mit geopolitischen Theorien und mit Außenpolitikanalyse. In seiner Bachelorarbeit befasste er sich mit dem Einfluss von internationalen Organisationen als Interaktionspartner und mit dem institutionellen Rahmen in zwischenstaatlichen Verhandlungen. Dafür hat er den „Two-Level Game“-Ansatz von Robert D. Putnam verwendet und neue Verhandlungsstrategien und Interaktionen theoretisiert, die sich durch die Existenz teilautonomer Organisationen ergeben. Sein Interesse an internationalen Beziehungen und außenpolitischen Strategien vertieft er seit September 2019 im Rahmen des Masterstudienganges „International Relations and Diplomacy (MSc)“, der gemeinsam von der Leiden University und der niederländischen Denkfabrik „Clingendael Institute“ durchgeführt wird. Herr Verbeek hat neben seinem akademischen Engagement auch im PR-Bereich gearbeitet und engagiert sich zusätzlich noch politisch. Ab dem Sommer 2020 beschäftigt er sich als Praktikant an der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen in New York mit dem VN-Sicherheitsrat und mit regionalen Organisationen in Ozeanien und Lateinamerika.

Forschungsinteressen

▪ Die Rolle von Informationen in Außenpolitiktheorien
▪ Machtkonzeptionen in den Theorien der Internationalen Beziehungen (IB)
▪ Die Rolle internationaler Organisationen in zwischenstaatlichen Verhandlungen
▪ Strategien in internationalen Verhandlungen
▪ Konfliktmediation und Konfliktlösung
▪ Die Transformation anarchischer Systeme hin zu Global Governance

Ämter und Funktionen

▪ Mitglied und Autor der KFIBS-Forschungsgruppe „IB-Theorien und Außenpolitikforschung“

Mitgliedschaften (Auswahl)

▪ Kölner Forum für Internationale Beziehungen und Sicherheitspolitik e. V. (KFIBS)
▪ Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e. V. (DGAP)