Kristina Khrul (Diplom in Politikwissenschaft), M.A., Master-Studentin

E-Mail
kristina.khrul@kfibs.org

Kurzvita
Kristina Khrul, geboren 1989 im Tscheljabinsker Gebiet Russlands (damals UdSSR), studierte Politikwissenschaft auf Diplom an der Süduralischen Staatlichen Universität (Tscheljabinsk) sowie im Master an der Philipps-Universität Marburg. Nach ihrem Masterabschluss hat sie ein DAAD-Projekt zum Thema „Multicultural Societies and their Threats: Real, hybrid and media wars in Eastern Europe“ an der Justus-Liebig-Universität Gießen initiiert und durchgeführt. Im Fokus des Projektes stand eine vergleichende regionale Analyse von „frozen conflicts“. Im Sommer 2017 wurden die Ergebnisse der Projektarbeit unter ihrer Mitherausgeberschaft in einem Sammelband im LIT Verlag veröffentlicht (s. unter: http://lit-verlag.de/isbn/3-643-90825-4). Parallel zur Arbeit am DAAD-Projekt ist Frau Khrul bei einem ESF-Projekt an der Philipps-Universität Marburg eingestiegen, in dem sie sowohl wissenschaftliche als auch administrative Aufgaben übernahm. Zu diesem Zeitpunkt hat sich bei ihr auch das fachliche Interesse an der Friedens- und Konfliktforschung entwickelt, sodass sie im Herbst 2017 ihr Masterstudium in diesem Fach an derselben Universität begann. Khruls thematische Schwerpunkte liegen in der Korruptionsforschung und -bekämpfung (vor allem in den Regionen Lateinamerikas), in der Migrations- und Integrationsforschung sowie in der Entwicklungszusammenarbeit. Themenübergreifend wurde von Kristina Khrul bereits ein Conflict Assessment zum Drogenkrieg in Mexiko verfasst. Derzeit arbeitet sie an einem kollektiven Forschungsprojekt zu Integrationsvorstellungen von Migrantinnen und Migranten im Bundesland Hessen und an ihrer Masterarbeit zum Einfluss der Diaspora auf die Herkunftsländer. Beruflich ist Frau Khrul in Projekten für eine bessere Arbeitsmarktintegration von ausländischen und geflüchteten Studierenden in Deutschland – konkret: in Marburg – eingebunden.

Forschungsschwerpunkte und Forschungsinteressen

▪ Internationale Beziehungen
▪ Friedens- und Konfliktforschung
▪ Migration und Integration
▪ Korruption
▪ Entwicklungszusammenarbeit
▪ Bildung und „Globales Lernen“
▪ Regionale Schwerpunkte: Zentral- und Lateinamerika, Ost- und Südosteuropa sowie der Kaukasus
▪ Länderschwerpunkte: Mexiko, Peru und Kolumbien; Russland und die Ukraine; Serbien und der Kosovo; Georgien, Aserbaidschan und Armenien

Ämter und Funktionen

▪ Mitglied und Autorin der KFIBS-Forschungsgruppen „Osteuropa/Kaukasus/Zentralasien“ und „Lateinamerika“

Mitgliedschaften

▪ Kölner Forum für Internationale Beziehungen und Sicherheitspolitik e. V. (KFIBS)