Dr. phil. Bianca K. Milanowitsch

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Kurzvita
Dr. Bianca K. Milanowitsch, geboren 1986 in Ulm (Baden-Württemberg), absolvierte zunächst im Jahr 2010 ein Diplomstudium der „International Relations“ an der Universidad del Rosario in Bogotá, Kolumbien. Im Jahr 2012 erwarb sie einen „Master of Arts (M.A.)“ in „International Development Studies“ an der Philipps-Universität Marburg. Ihre Promotion zur „Doktorin der Philosophie (Dr. phil.)“ im Fach Politikwissenschaft hat Milanowitsch im April 2017 an derselben Universität am dortigen Lehrstuhl für Vergleichende Politikwissenschaft und International Development Studies bei Frau Prof. Dr. Claudia Derichs abgeschlossen. Das Thema ihrer Dissertation lautete wie folgt: „Impact of Asian Soft Power in Latin America – China and South Korea as Emerging Powers in the Subcontinent“. Darin ging sie der Frage nach, ob soft power es China und Südkorea ermöglicht, sich als „aufstrebende Mächte“ in Lateinamerika zu positionieren, indem die beiden asiatischen Länder dieses außenpolitische Instrument strategisch nutzen. In ihrer Forschung hat Milanowitsch soft power operationalisiert und konzeptualisiert und sich in ihrer Doktorarbeit mit der Definition von aufstrebenden Mächten im Rahmen der Theorien der Internationalen Beziehungen (IB) befasst. Des Weiteren hat sie im Jahr 2018 eine „Research Note“ verfasst, die im International Quarterly for Asian Studies (IQAS) des Arnold-Bergstraesser-Instituts für kulturwissenschaftliche Forschung e. V. erschienen ist. Diese beschäftigt sich mit der Präsenz der „Korean Wave“ und ihren Auswirkungen auf Nordkorea, z. B. durch den illegalen Handel von südkoreanischen Kulturprodukten. Auch die Rolle der südkoreanischen Regierung beim Export koreanischer Kultur wird in diesem Beitrag analysiert. Ebenfalls im Jahr 2018 hat Frau Dr. Milanowitsch Manuskripte für die Sommerausgabe des Journals „Politikon“ der International Association for Political Science Students (IAPSS) begutachtet. Im Wintersemester 2018/2019 hat sie außerdem zwei Lehraufträge an der Hochschule Darmstadt mit den Schwerpunkten „Entwicklungszusammenarbeit und internationale Wertschöpfungsketten“ sowie „Wissenschaftliches Arbeiten und Kommunizieren im Beruf“ übernommen.

Forschungsschwerpunkte und Forschungsinteressen

▪ Regionalstudien Lateinamerika – insbesondere Kolumbien, Chile und Brasilien
▪ Regionalstudien Ostasien
▪ Außenpolitik
▪ Liberale IB-Theorien
▪ Entwicklungsstudien
▪ Aufstrebende Mächte

Ämter und Funktionen

▪ Mitglied und Autorin der KFIBS-Forschungsgruppen „Lateinamerika“ sowie „IB-Theorien und Außenpolitikforschung“

Mitgliedschaften (Auswahl)

▪ Seit Juli 2018: Kölner Forum für Internationale Beziehungen und Sicherheitspolitik e. V. (KFIBS)
▪ 2012-2018: MArburg University Research Academy (MARA)

Neueste Veröffentlichungen

▪ Mapping the Presence of the Korean Wave in North Korea. In: IQAS, Vol. 48/2018, Issue 3-4, pp. 273-284. Beitrag abrufbar unter folgendem Link: https://asianstudies.arnold-bergstraesser.de/sites/default/files/field/af-download/iqas_korea_milanowitsch.pdf.
▪ Impact of Asian Soft Power in Latin America – China and South Korea as Emerging Powers in the Subcontinent, Dissertation, Philipps-Universität Marburg, 2018. Doktorarbeit abrufbar unter folgendem Link: http://archiv.ub.uni-marburg.de/diss/z2018/0078/pdf/dbm.pdf.

Vorträge und Präsentationen (Auswahl)

▪ Moderation der Abschlusskonferenz „SciMento-hessenweit“ (Mentoring für Doktorandinnen und Postdocs an den hessischen Universitäten), Oktober 2017, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main